Prüf deinen Prompt, bevor du ihn abschickst

Dieser Prompt Checker bewertet jeden Prompt mit 0 bis 100 Punkten nach 11 Kriterien, die vage Anfragen von Prompts mit brauchbaren Antworten unterscheiden. Füge deinen Text ein, sieh, welche Bausteine vorhanden sind und welche fehlen, und erhalte zu jeder Lücke einen kurzen Tipp. Die Analyse läuft in deinem Browser, dein Prompt wird nicht gespeichert.

🔒 Läuft in deinem Browser. Dein Text wird nicht auf unseren Servern gespeichert.

So funktioniert es

  1. Prompt einfügen

    Kopiere den Prompt, den du an ChatGPT, Claude, Gemini oder einen anderen Assistenten schicken willst, und füge ihn in das Feld ein (bis zu 8.000 Zeichen).

  2. Auf „Prompt prüfen“ klicken

    Score-Ring, Bewertung von Schwach bis Ausgezeichnet und die Kriterienliste erscheinen sofort. Fehlende Kriterien stehen oben, jeweils mit Tipp.

  3. Lücken schließen oder umschreiben lassen

    Überarbeite deinen Prompt anhand der Tipps und prüfe erneut – oder klick auf „Für mich umschreiben“, um eine Version auf Expertenniveau zu erhalten.

Die 11 Kriterien und ihr Gewicht

Jedes Kriterium ist entweder erfüllt oder nicht; die Punkte der erfüllten Kriterien ergeben den Score. Die Gewichtung spiegelt, wie stark ein Baustein die Antwort typischerweise verändert:

KriteriumPunkteWorauf der Checker achtet
Klare Aufgabe14Ein eindeutiges Verb: schreibe, erstelle, fasse zusammen, vergleiche, analysiere …
Kontext12Hintergrund wie „Kontext:“, „Ich bin …“, „Wir sind …“
Rolle10„Du bist …“, „Agiere als …“ oder eine Überschrift „Rolle“
Vorgaben10Grenzen: Anzahl Wörter oder Punkte, „nur“, „höchstens“, „vermeide“
Ausgabeformat10Tabelle, Liste, Aufzählung, JSON, Markdown …
Zielgruppe8„Zielgruppe:“, „Leser“, „für Anfänger“, „für Kunden“ …
Struktur8Zeilenumbrüche, Überschriften, nummerierte oder aufgezählte Teile, XML-Tags
Beispiele7„Beispiel“, „z. B.“, ein Muster in dreifachen Anführungszeichen oder Codeblock
Ton & Stil7Ein benannter Ton: „Ton: freundlich“, „professionell“, „locker“ …
Klarheit7Wenige vage Wörter wie „irgendwas“, „Zeug“, „gut“
Detailtiefe7Länge zwischen 40 und 900 Wörtern

Ab 85 Punkten gilt ein Prompt als Ausgezeichnet, 70–84 als Gut, 50–69 als Ausbaufähig und darunter als Schwach.

Vorher und nachher: ein echtes Beispiel

Ein typischer erster Entwurf sieht so aus:

Schreib irgendwas Gutes über unsere neue App für Social Media.

Er kommt auf 14 Punkte: Ein Aufgabenverb ist da, aber keine Rolle, kein Kontext zur App, keine Zielgruppe, kein Format, keine Vorgaben – und „irgendwas“ gilt als vages Wort. Dieselbe Anfrage, nachdem die Tipps umgesetzt wurden:

Du bist Social-Media-Manager für eine Haushaltsbuch-App.

Kontext: Unsere App „Pocket“ ist diese Woche gestartet. Sie sortiert Ausgaben automatisch und ist für Studierende kostenlos.

Zielgruppe: Studierende an Hochschulen.

Aufgabe: Schreibe 3 Instagram-Captions, die den Start ankündigen.

Anforderungen:
- Höchstens 40 Wörter pro Caption, Ton: freundlich
- Genau eine Handlungsaufforderung: Download über den Link in der Bio
- Vermeide Finanzjargon

Format: eine nummerierte Liste.

Diese Fassung erreicht 93 Punkte – nur ein Beispiel fehlt noch. Wichtiger als die Zahl: Die KI hat jetzt genug Material, um Captions zu schreiben, die du tatsächlich posten kannst.

Was der Score aussagt – und was nicht

Der Checker erkennt per Stichwort- und Mustersuche auf Deutsch, Englisch, Spanisch, Französisch und Portugiesisch, ob die Bausteine eines guten Prompts vorhanden sind. Er beurteilt nicht, ob deine Idee gut ist, ob Fakten im Prompt stimmen oder wie ein bestimmtes Modell reagiert. Ein Prompt kann 100 Punkte haben und trotzdem das Falsche verlangen; ein kurzer Prompt mit niedrigem Score kann für eine schnelle Frage wie eine Definition völlig ausreichen.

Gut zu wissen für deutsche Prompts: Die Erkennung arbeitet mit festen Wörtern. „Für Studierende“ wird zum Beispiel nicht als Zielgruppe erkannt, eine Zeile „Zielgruppe: Studierende“ dagegen schon. Auch „gut“ und „schön“ zählen als vage Wörter, selbst wenn sie im Satz sinnvoll sind. Nutze den Score deshalb als Checkliste, nicht als Note. Am wertvollsten ist meist die Liste der fehlenden Punkte: Sind Kontext und Zielgruppe markiert, bringen zwei Sätze dazu mehr als jedes Feilen an Formulierungen.

„Für mich umschreiben“

Der Button nimmt deinen Text und baut daraus einen Prompt auf Expertenniveau – mit Rolle, Kontext-Platzhalter, Anforderungen, Beispielfeld und Qualitätscheck, in einem neutralen Format, das mit jedem Assistenten funktioniert. Wenn auf dieser Seite der KI-Modus verfügbar ist, wird die lokale Fassung anschließend durch eine Überarbeitung eines Sprachmodells ersetzt, die deine Absicht und deine Details beibehält. In beiden Fällen gilt: Lies das Ergebnis, streiche Unpassendes und füll die Teile in [eckigen Klammern] aus.

Willst du ein bestimmtes Modell ansteuern oder Ton, Format und Antwortsprache wählen, gib deine Idee lieber direkt in den KI-Prompt-Generator ein. Für Claude mit XML-Tags gibt es den Claude Prompt Generator, für Markdown den ChatGPT Prompt Generator.

Profi-Tipps

  • Schließ zuerst die schwersten Lücken: Klare Aufgabe, Kontext, Rolle, Vorgaben und Ausgabeformat machen zusammen 56 der 100 Punkte aus.
  • Setz jeden Teil des Prompts in eine eigene Zeile oder hinter ein kurzes Etikett wie „Kontext:“. Das allein erfüllt das Kriterium Struktur und macht den Prompt leichter editierbar.
  • Schreib die Zielgruppe als eigene Zeile „Zielgruppe: …“ – so wird sie auch erkannt, wenn deine Formulierung ungewöhnlich ist.
  • Ersetze vage Wörter durch Zahlen und Namen: „3 Captions mit höchstens 40 Wörtern“ statt „ein paar kurze Captions“.
  • Füge eine kurze Stilprobe zwischen dreifachen Anführungszeichen """…""" ein – das erfüllt das Kriterium Beispiele und steuert gleichzeitig den Ton.

Häufige Fragen

Was ist ein guter Prompt-Score?

Ab 70 Punkten (Gut) reicht es für die meisten Aufgaben. Peile 85+ (Ausgezeichnet) an, wenn es auf das Ergebnis ankommt: Kundenprojekte, lange Dokumente, Code oder Datenanalysen.

Garantiert ein hoher Score eine bessere KI-Antwort?

Nein. Der Score zeigt nur, dass die üblichen Bausteine vorhanden sind. Wie gut die Antwort wird, hängt weiterhin davon ab, wie genau dein Kontext ist, welches Modell du nutzt und ob die Aufgabe auch für einen Menschen klar wäre.

Warum wird mein kurzer Prompt als schwach eingestuft?

Prompts unter 40 Wörtern verfehlen das Kriterium Detailtiefe und lassen meist auch Kontext, Zielgruppe und Format weg. Für einfache Sachfragen ist das in Ordnung; für kreative oder berufliche Aufgaben solltest du die fehlenden Teile ergänzen.

Kann ich Prompts auf Deutsch prüfen?

Ja. Die Kriterien erkennen typische Formulierungen auf Deutsch, Englisch, Spanisch, Französisch und Portugiesisch. Weil feste Stichwörter verwendet werden, kann eine ungewöhnliche Formulierung trotzdem übersehen werden – ein klares Etikett wie „Zielgruppe:“ oder „Format:“ hilft.

Wird mein Prompt irgendwo gespeichert?

Die Prüfung selbst läuft komplett in deinem Browser. Nur wenn der KI-Modus aktiv ist und du auf „Für mich umschreiben“ klickst, wird dein Text an den eingerichteten KI-Anbieter geschickt, um die verbesserte Fassung zu erstellen.

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